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25. VSVI - Verkehrssymposium

Aus für Diesel und Benziner - 

Neue Ära oder Ökolüge?  

 

Freitag, 17. November 2017, 9.30 Uhr

HAMBACHER SCHLOSS, Neustadt a.d. Weinstraße 

 

 

 

Die Kraftfahrzeugindustrie steht vor einer ihrer größten Herausforderungen ihrer über 100-jährigen Geschichte. Werden Kraftfahrzeuge bisher zum aller größten Teil mit fossilen Brennstoffen wie Benzin und Diesel betrieben, steht der Wechsel zu neuen, alternativen Antrieben längst in den Startlöchern.

Dass der Elektromotor, unabhängig davon, ob von bordeigenen Batterien oder z.B. von Brennstoffzellen-Generatoren gespeist, das Konzept der Zukunft ist, ist derzeit noch nicht abzusehen. Der Ruf nach einem Verbot von Fahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren wird auf jeden Fall immer lauter. Der Bundesrat hat z.B. bei einer Anfrage an die EU um Abgaben- und Steuermodelle gebeten, die ab 2030 nur noch die Neuzulassung von emissionsfreien Fahrzeugen ermöglicht. Auch andere Länder denken bereits in diese Richtung. Das ist ein ambitioniertes Ziel und vor allem eine technische Herausforderung.

Doch während man zunächst geneigt ist, dieser Forderung im Sinne der Nachhaltigkeit uneingeschränkt zuzustimmen, kommen bei näherer Betrachtung Fragen auf. Zunächst gilt es einmal zu beleuchten, ob die Technik bis 2030 schon ausgereift und serienerprobt genug ist, um sie allgemeingültig einzuführen. Auch ist zu betrachten, ob der Nutzen, den man sich von einem Verbot für herkömmliche Motoren verspricht, tatsächlich eintreten wird. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der aktuell geführten Diskussionen um CO2- und Feinstaubbelastungen. Nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob die Sekundär-Infrastruktur überhaupt in der Lage ist, den dann aufkommenden Mehrbedarf an elektrischer Energie zu decken. Das Stichwort vom „grünen Strom“ ist dabei nur ein Aspekt.

Überhaupt stehen bei all den Diskussionen die Personenkraftwagen im Fokus. Aber was ist mit dem Schwer- und Logistikverkehr, der vor allem in Städten einen erheblichen Anteil am gesamten Verkehrsaufkommen darstellt. Wird die Technik in diesem Segment auch schon so weit sein? Oder werden dann unzählige Ausnahmeregelungen erforderlich werden, um den Wirtschaftsverkehr aufrecht zu erhalten und damit das ganze System konterkarieren?

Es gibt viel zu diskutieren ....

 

Die VSVI und FGVSVI Rheinland-Pfalz und Saarland würden sich freuen, wenn auch Sie sich für dieses sehr aktuelle Thema interessieren und bei der Veranstaltung dabei sein könnten.

 

Die Online-Anmeldung ist über folgenden Link möglich: http://www.vsvi-rlpsaar.de/termine/termine.php

Infomaterial:

Flyer_21-09-2017_Optimized.pdf
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 Plakat 2017.pdf
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 Antwortkarte_17-09-2017_Optimized.pdf
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Nachlese 24. VSVI-Verkehrssymposium 2016:

City-Logistik - Droh(n)t uns der Lieferinfarkt?

Rund 50 Prozent der Weltbevölkerung leben in Großstädten und deren unmittelbarem Umfeld. Wachsende Personen- und Warenströme stellen die Infrastruktur vor immer neue Herausforderungen. Die Möglichkeiten, diese Infrastruktur zu erweitern und auszubauen sind beschränkt; sie hinken seit jeher den stetig wachsenden Erfordernissen hinterher.

Darüber hinaus erfährt der Handel seit der massenhaften Entwicklung des Online-Geschäfts einen deutlichen Wandel. Aber das betrifft nicht nur den Handel alleine. Was bedeutet diese Entwicklung für den Wirtschafts- und Warenverkehr? Wenn alle Güter zukünftig nach Hause geliefert werden – werden die Städte dann nicht unter der Armada von Kleinlastern zusammenbrechen? Was wird die Logistik-Zukunft bringen? So liest man z.B. immer wieder von Drohnen, die Lieferdienste ausführen. Droht uns zukünftig auch noch der Stau in der Luft?

Das Thema „City Logistik“ ist per se nicht neu. Schon in den 90er Jahren wurden hierzu Konzepte entwickelt und umgesetzt. So entstanden beispielsweise Güterverteilzentren als Umschlagplätze, um die großen LKW aus den Städten heraus zu halten. Aber durch die modernen Handelsstrukturen entsteht eine neue Situation, der Rechnung getragen werden muss. Und – worüber man in den 90er Jahren überhaupt noch nicht sprach – die Umweltbelastung in den Städten hat ein besorgniserregendes Ausmaß angenommen. Die Kommunen reagieren mit Umweltzonen und Fahrverboten. Welche Steuerungsmöglichkeiten haben Kommunen noch? Welche Auswirkungen haben diese Restriktionen auf Handel und Wirtschaft – wenn die Logistikkette auf einmal nicht mehr uneingeschränkt funktioniert?

Auf diese Fragen wurde auf dem 24. VSVI- Verkehrssymposium im Detail eingegangen.

Die Referenten und die Vorträge:

  • Smarte City-Logistik - eine Bestandsaufnahme Download

Prof. Dr. rer. pol. Joachim Schmidt / Fachbereich Dienstleistungen und Consulting an der Hochschule Ludwigshafen

  •  Best Practice - Bericht aus Amsterdam Download

    Erik Regterschot, Stadt Amsterdam, NL

  •  Zukunftsszenario - der Paketdienst von morgen? Download

    Prof. Dr. Wolfgang Stölzle / Lehrstuhl für Logistikmanagement / Universität Sankt Gallen

  •  Blickpunkt Kommunen - Chancen und Grenzen Download

     Dr.-Ing. Wulf-Holger Arndt / Deutsches Institut für Urbanistik / Berlin

  • 24/7 - Wem zum Vorteil? Download

     Carina Kontio / Redakteurin Handelsblatt GmbH / Düsseldorf

 Der Veranstaltungsflyer:

 

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 Nachlese 23. VSVI-Verkehrssymposium 2015:

 „Schöne neue Welt – das Auto wird selbständig!“ 

Diese Entwicklung könnte der Anfang einer neuen automobilen Revolution sein. Intelligente Autos vernetzen sich mit dem Verkehrsgeschehen, sorgen für weniger Staus, halten sich an Verkehrsregeln, ermüden nicht, sind nie unaufmerksam und bauen keine Unfälle. Das zumindest versprechen uns die Visionäre und Ingenieure.

Doch bei aller Begeisterung über das technisch Machbare kommen auch Zweifel auf:
Wussten Sie, dass die Politik und die Industrie „autonomes Fahren“ durchaus unterschiedlich definieren?

Sie haben schon viel darüber gelesen, was die Autos alles Tolles können – aber wie viel haben Sie schon darüber gelesen oder gehört?
Was passiert, wenn das selbstfahrende Auto einmal „ausfällt“ und einen Schaden verursacht?
Wer haftet dann?
Oder wenn sich das selbstfahrende Auto im Konfliktfall entscheiden muss?
Ist ein Computer-gesteuertes Fahrzeug in der Lage, bei einem drohenden Zwischenfall zwischen „Pest und Cholera“ verantwortlich zu entscheiden?
Was geschieht mit Fußgängern und Fahrradfahrern, die sich kaum vernetzen lassen?
Oder haben Sie sich mal gefragt, warum sich Google und Apple bei diesem Thema so engagieren? – Beide Firmen sind nicht gerade als Automobilhersteller bekannt. Wird hier vielleicht ein künstlicher Bedarf generiert, für den wir alle viel Geld zahlen und nur wenige davon profitieren?

Bei näherer Betrachtung wird schnell klar: Was ingenieurtechnisch sehr bald machbar ist, trifft auf eine Gesellschaft und eine Infrastruktur, die noch lange nicht so weit ist.

Rund 200 Fachleute aus der freien Wirtschaft, aus der Politik, aus Verwaltungen und von den Hochschulen haben sich zusammen mit namhaften Referenten diesem aktuellen Thema angenommen. Sie waren nicht dabei? Sie haben was verpasst!

 

Informationsflyer zur Veranstaltung:

Flyer2015 Stand 22.09 Internet.pdf
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Vortrag Prof. Dr.-Ing. Peter König: Autonomes Fahren - der Status Quo und was ist möglich?:

Autonomes Fahren Veröffentlichung.pdf
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  Die Veranstaltungen werden Unterstützt durch:

  

 

 

 

 

 © ARBEITSKREIS VERKEHRSPOLITIK 2017, www.vsvi-rlpsaar.de  

VSVI Rheinland-Pfalz und Saarland e.V.