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NACHLESE

25. VSVI - Verkehrssymposium

 

Freitag, 17. November 2017, 9.30 Uhr

HAMBACHER SCHLOSS, Neustadt a.d. Weinstraße 

 

„Aus für Diesel und Benziner – neue Ära oder Ökolüge?“

Am 17.November 2017 fand an historischer Stätte, im Hambacher Schloss in Neustadt an der Weinstraße das 25. VSVI-Verkehrssymposium statt. Ca. 230 Teilnehmer erlebten eine hochinteressante und unterhaltsame Jubiläumsveranstaltung.

Schon der Auftakt von Ehrenmitglied Claudius Rotter bestätigte den Erfolg des Prinzips einer jeweils aktuellen politischen Themenwahl. Anlässlich des Jubiläums gab er in seinem Vortrag einen kurzen Rückblick auf 25 Jahre Verkehrssymposium. Er erinnerte dabei an viele bisherige Themen, die an Aktualität und Brisanz nicht verloren haben und auch heute noch rege und teils kontrovers diskutiert werden.

Die Referenten spannten wie gewohnt einen breiten Fächer über die vielen Facetten des Themas „Aus für Diesel und Benziner – neue Ära oder Ökolüge“. Fundierte Fachkenntnisse, interessante Fakten und teils provokante Thesen machten deutlich, dass eine Antwort auf das diesjährige Motto nicht so einfach gegeben werden kann. In einem waren sich die Referenten jedoch einig: die Wende zum Elektrofahrzeug wird kommen. Aber es wird eine Zeit der Koexistenz geben müssen. Das Aus für den Verbrennungsmotor wird noch länger auf sich warten lassen.

Das Fazit aller Vorträge ist, dass wir tatsächlich in eine neue Ära steuern. Dies wird aber nicht nur der Wandel der Technologie zum Elektroantrieb sein – sondern ebenso ein Umdenken unserer Gesellschaft. Nur durch die nachhaltige Bereitstellung „sauberer Energie“ und die signifikante Reduzierung des gesamten Verkehrsaufkommens durch verändertes Mobilitätsverhalten wird es keine Ökolüge werden, sondern die ökologischen (und ökonomischen) Verhältnisse deutlich verbessern.

Ganz besonders freuen sich die Organisatoren des Verkehrssymposiums, dass sich das Hambacher Schloss als würdiger und gut organisierter Veranstaltungsort präsentiert hat.

 

  

 

Vorträge:

Richard Goebelt, VdTÜV Präsentation
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Prof. Dr. Hajo Weber, IMO

VPräsentation
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Prof. Dr. Rudolf PetersenPräsentation
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Vortrag
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Infomaterial:    

 

 

Flyer_21-09-2017_Optimized.pdf
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Plakat 2017.pdf
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Nachlese 24. VSVI-Verkehrssymposium 2016:

City-Logistik - Droh(n)t uns der Lieferinfarkt?

Rund 50 Prozent der Weltbevölkerung leben in Großstädten und deren unmittelbarem Umfeld. Wachsende Personen- und Warenströme stellen die Infrastruktur vor immer neue Herausforderungen. Die Möglichkeiten, diese Infrastruktur zu erweitern und auszubauen sind beschränkt; sie hinken seit jeher den stetig wachsenden Erfordernissen hinterher.

Darüber hinaus erfährt der Handel seit der massenhaften Entwicklung des Online-Geschäfts einen deutlichen Wandel. Aber das betrifft nicht nur den Handel alleine. Was bedeutet diese Entwicklung für den Wirtschafts- und Warenverkehr? Wenn alle Güter zukünftig nach Hause geliefert werden – werden die Städte dann nicht unter der Armada von Kleinlastern zusammenbrechen? Was wird die Logistik-Zukunft bringen? So liest man z.B. immer wieder von Drohnen, die Lieferdienste ausführen. Droht uns zukünftig auch noch der Stau in der Luft?

Das Thema „City Logistik“ ist per se nicht neu. Schon in den 90er Jahren wurden hierzu Konzepte entwickelt und umgesetzt. So entstanden beispielsweise Güterverteilzentren als Umschlagplätze, um die großen LKW aus den Städten heraus zu halten. Aber durch die modernen Handelsstrukturen entsteht eine neue Situation, der Rechnung getragen werden muss. Und – worüber man in den 90er Jahren überhaupt noch nicht sprach – die Umweltbelastung in den Städten hat ein besorgniserregendes Ausmaß angenommen. Die Kommunen reagieren mit Umweltzonen und Fahrverboten. Welche Steuerungsmöglichkeiten haben Kommunen noch? Welche Auswirkungen haben diese Restriktionen auf Handel und Wirtschaft – wenn die Logistikkette auf einmal nicht mehr uneingeschränkt funktioniert?

Auf diese Fragen wurde auf dem 24. VSVI- Verkehrssymposium im Detail eingegangen.

Die Referenten und die Vorträge:

  • Smarte City-Logistik - eine Bestandsaufnahme Download

Prof. Dr. rer. pol. Joachim Schmidt / Fachbereich Dienstleistungen und Consulting an der Hochschule Ludwigshafen

  •  Best Practice - Bericht aus Amsterdam

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    Erik Regterschot, Stadt Amsterdam, NL

  •  Zukunftsszenario - der Paketdienst von morgen? Download

    Prof. Dr. Wolfgang Stölzle / Lehrstuhl für Logistikmanagement / Universität Sankt Gallen

     

  •  Blickpunkt Kommunen - Chancen und Grenzen Download

     Dr.-Ing. Wulf-Holger Arndt / Deutsches Institut für Urbanistik / Berlin

     

  • 24/7 - Wem zum Vorteil? Download

     Carina Kontio / Redakteurin Handelsblatt GmbH / Düsseldorf

     

 Der Veranstaltungsflyer:

 

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 Nachlese 23. VSVI-Verkehrssymposium 2015:

 „Schöne neue Welt – das Auto wird selbständig!“ 

Diese Entwicklung könnte der Anfang einer neuen automobilen Revolution sein. Intelligente Autos vernetzen sich mit dem Verkehrsgeschehen, sorgen für weniger Staus, halten sich an Verkehrsregeln, ermüden nicht, sind nie unaufmerksam und bauen keine Unfälle. Das zumindest versprechen uns die Visionäre und Ingenieure.

Doch bei aller Begeisterung über das technisch Machbare kommen auch Zweifel auf:
Wussten Sie, dass die Politik und die Industrie „autonomes Fahren“ durchaus unterschiedlich definieren?

Sie haben schon viel darüber gelesen, was die Autos alles Tolles können – aber wie viel haben Sie schon darüber gelesen oder gehört?
Was passiert, wenn das selbstfahrende Auto einmal „ausfällt“ und einen Schaden verursacht?
Wer haftet dann?
Oder wenn sich das selbstfahrende Auto im Konfliktfall entscheiden muss?
Ist ein Computer-gesteuertes Fahrzeug in der Lage, bei einem drohenden Zwischenfall zwischen „Pest und Cholera“ verantwortlich zu entscheiden?
Was geschieht mit Fußgängern und Fahrradfahrern, die sich kaum vernetzen lassen?
Oder haben Sie sich mal gefragt, warum sich Google und Apple bei diesem Thema so engagieren? – Beide Firmen sind nicht gerade als Automobilhersteller bekannt. Wird hier vielleicht ein künstlicher Bedarf generiert, für den wir alle viel Geld zahlen und nur wenige davon profitieren?

Bei näherer Betrachtung wird schnell klar: Was ingenieurtechnisch sehr bald machbar ist, trifft auf eine Gesellschaft und eine Infrastruktur, die noch lange nicht so weit ist.

Rund 200 Fachleute aus der freien Wirtschaft, aus der Politik, aus Verwaltungen und von den Hochschulen haben sich zusammen mit namhaften Referenten diesem aktuellen Thema angenommen. Sie waren nicht dabei? Sie haben was verpasst!

 

Informationsflyer zur Veranstaltung:

Flyer2015 Stand 22.09 Internet.pdf
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Vortrag Prof. Dr.-Ing. Peter König: Autonomes Fahren - der Status Quo und was ist möglich?:

Autonomes Fahren Veröffentlichung.pdf
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  Die Veranstaltungen werden Unterstützt durch:

  

 

 

 

 

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